Sprache(n) des Geschichtsunterrichts

Teaching History Multilingual


Sprachliche Vielfalt und Historisches Lernen

Language Diversity and Historical Learning


23. Zweijahrestagung der Konferenz für Geschichtsdidaktik
(Essen, 24. - 26.09.2019)

23rd Biennial Conference of Society for History Didactics
(Essen, 24. - 26.09.2019)

Kooperationspartner und Unterstützer: Ruhrmuseum im UNESCO-Welterbe Zollverein, RuhrFutur, Universität Duisburg-Essen.

Geschichte ist ein sprachliches Fach. Mithilfe von Sprache verständigen wir uns über vergangene Wirklichkeit und formen Geschichte als Erzählung. Wissenschaftliche Erkenntnisse und Lernergebnisse lassen sich nur in sprachlichen Produkten zum Ausdruck bringen. Spätestens seit den ernüchternden Ergebnissen der PISA-Untersuchungen zur Lesekompetenz von Schüler*innen ist das Thema einer im und für das Fach relevanten Sprachförderung auf der Forschungsagenda der Geschichtsdidaktik weit nach oben gerückt. Allerdings ist bei aller Zustimmung zur Relevanz von Sprache und Sprachförderung im Geschichtsunterricht bislang kaum geklärt, was die spezifisch fachliche Dimension daran sein kann. Es ist festzustellen, dass der größte Teil der Forschungs- und Lehraktivitäten zur Sprachbildung, zu Mehrsprachigkeit und zur Bildungssprache im Kontext von Schule und Ausbildung linguistisch oder fachunspezifisch betrieben wird. Die Zweijahrestagung der KGD will sich dieser Herausforderung stellen und der Frage nach der Fachlichkeit von Sprachbildung und Sprachförderung im Geschichtsunterricht nachgehen. Das soll über unterschiedliche Zugänge geschehen.


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