Geschichtslernen in biographischer Perspektive

History Learning In Biographical Perspective


Nachhaltigkeit – Entwicklung – Generationendifferenz

Sustainability – Development – Generation Difference


20. Zweijahrestagung der Konferenz für Geschichtsdidaktik
(Göttingen, 25. - 27.09.2013)

20th Biennial Conference of German Society for History Didactics
(Göttingen, 25. - 27.09.2013)

Kooperationspartner und Förderer: Georg-August-Universität Göttingen, Körber-Stiftung, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Netzwerk Lehrerfortbildung Kompetenzzentrum Göttingen, Friedrich Verlag, Klett Verlag, Verlag Vandenhoeck & Ruprecht, Zeus

Das Tagungsthema „Geschichtslernen in biographischer Perspektive“ markierte ein Forschungsfeld, das in der Geschichtsdidaktik noch weitgehend ein Desiderat darstellte. Wenig war bekannt über langfristige Prozesse historischer Bewusstseinsbildung und historischen Lernens. Während in vorliegenden empirischen Forschungen der Akzent vor allem auf unterrichtsbezogenen Untersuchungen liegt, sollten nun vor- und außerschulische Entwicklungsprozesse insbesondere auch in längsschnittlicher Perspektive in den Blick genommen werden. Dabei ging es einerseits um institutionelle Kontexte (Funktion und Kompetenzziele von historischem Lernen in außerschulischen Ausbildungskontexten), andererseits und stärker aber um individuelle Prozesse: langfristige Wirksamkeit und Orientierungsfunktion historischen Lernens, Bedeutung von Geschichte in der nachschulischen Biografie, Verarbeitung eigener Vergangenheit in autobiografischen Lebenskonstruktionen, Entwicklung von Geschichtsbewusstsein auf allen Altersstufen.

Die KGD beging mit dieser XX. Tagung zugleich den 40. Jahrestag ihrer Gründung. Das erklärt auch wesentlich den Tagungsort: Göttingen war im Jahre 1973 der Gründungsort des geschichtsdidaktischen Fachverbandes.


Links:

BILDNACHWEISE: Teaserbild: KGD